Zukunft mit Haltung
Wie sieht Reisen im Jahr 2036 oder gar 2050 aus? Sicher ist: Die Welt verändert sich, und mit ihr auch Globetrotter. Doch unsere Haltung bleibt: neugierig unterwegs, respektvoll im Kontakt und verantwortungsvoll gegenüber Mensch und Umwelt.
Reisen von morgen
Vielleicht fliegen wir eines Tages mit emissionsfreien Flugzeugen. Vielleicht verbinden Hochgeschwindigkeitszüge Kontinente über Nacht. Und vielleicht erleben wir Reisen teilweise virtuell, während andere noch stärker den Wert des Analogen suchen: barfuss einen Strand entlanggehen, über einen Markt schlendern, mit Fremden ins Gespräch kommen.
Egal, wie sich Technologien entwickeln: Die Sehnsucht, unterwegs zu sein, bleibt. Dieses Gefühl, den Alltag hinter sich zu lassen und in eine andere Welt einzutauchen, begleitet Globetrotter seit 1976 und weit darüber hinaus.
Verantwortung als Leitstern
Als Walo Kamm in den 1980er-Jahren von der Verantwortung sprach, die das Unterwegssein mit sich bringt, meinte er nicht zuerst Emissionen oder Labels. Ihm ging es um Menschen. Um die Frage, wie Reisende anderen begegnen, wie viel Zeit sie sich nehmen und was sie hinterlassen. Reisen sollte verbinden, nicht verbrauchen.
Diese Haltung prägte Globetrotter von Beginn an. Im Magazin, in Vorträgen und in der Beratung ging es immer wieder darum, respektvoll unterwegs zu sein: zuhören statt konsumieren, bleiben statt weiterziehen, Beziehungen aufbauen statt Orte abhaken. Nachhaltigkeit war kein Konzept, sondern eine Konsequenz aus dem Reisen selbst.
Erst später rückte die ökologische Dimension stärker ins Bewusstsein. Klimawandel und die Auswirkungen des Tourismus machten deutlich, dass Verantwortung heute weiter gedacht werden muss. Weniger, dafür bewusster reisen. Länger an einem Ort bleiben. Lokale Wertschöpfung stärken. Emissionen vermeiden, wo möglich, und ausgleichen, wo nötig.
So verbindet Globetrotter bis heute, was von Anfang an zusammengehörte: eine soziale Haltung gegenüber Menschen und Tieren sowie eine ökologische Verantwortung gegenüber der Welt, in der wir unterwegs sind.
Digitalisierung und KI
In den kommenden Jahrzehnten wird Digitalisierung das Reisen weiter verändern. Künstliche Intelligenz erleichtert Planung, liefert Informationen und übernimmt Routineaufgaben.
Doch was keine Maschine kann, ist entscheidend: die Wärme eines Gesprächs, die Empathie der Reiseberatenden, die selbst monatelang unterwegs waren. Inspiration entsteht im Austausch von Mensch zu Mensch. Darum setzt Globetrotter weiterhin auf menschliche Erfahrung, ergänzt durch digitale Intelligenz – damit Reisen individuell, einmalig und sorgfältig organisiert sind.
Wandel als Konstante
Wenn uns die letzten fünfzig Jahre eines gezeigt haben, dann dies: Wandel ist kein Risiko, sondern Teil der DNA von Globetrotter. Von der Revolution der Billigtickets über den Aufbau einer Unternehmensgruppe bis zu Krisen wie 9/11, dem Swissair-Grounding oder der Corona-Pandemie – wir haben immer Wege gefunden, weiterzugehen.
Dieser Mut zum Wandel bleibt entscheidend. Neue Herausforderungen werden kommen. Doch mit Respekt, Neugier und Kreativität finden wir Antworten.
Globetrotter ist aus Neugier geboren und durch Wandel gewachsen. Was bleibt, ist die Sehnsucht unterwegs zu sein und die Haltung, dies mit Respekt, Neugier und Verantwortung zu tun. Darin liegt unsere Vergangenheit. Und unsere Zukunft.